Hier nun Teil 2 des Ausfluges. Erste Fotos gab’s bereits HIER zu sehen.
Ich hab sie! Die einzige Wolke am Himmel!
Natur-Kunst
von ganz hinten nach ganz weit vorne.
Nirgends ist das Grün so grün und das Blau so blau wie hier!
Hier nun Teil 2 des Ausfluges. Erste Fotos gab’s bereits HIER zu sehen.
Ich hab sie! Die einzige Wolke am Himmel!
Natur-Kunst
von ganz hinten nach ganz weit vorne.
Nirgends ist das Grün so grün und das Blau so blau wie hier!
Am Mittwoch hatte ich die Nase voll davon unter einer Nebeldecke, die nur grau und langweilig war, zu sitzen. Kurzerhand habe ich am Nachmittag meine Kamera gepackt und bin, nach einem kurzen Blick auf die Webcam, zum Bachtel, einem 1115m hohen “Berg” gefahren. Ich war nicht die einzige mit der Idee, die Autos wälzten sich langsam die enge Strasse zum Gipfel hoch. In einem kleinen Waldstück liess ich das Auto stehen und machte mich auf die Socken, ich sollte es nicht bereuen:
Sollen sich die anderen um einen Platz auf dem Gipfel streiten, ich war zufrieden mit mir und der Welt…
Da folgen jetzt noch meine Landschaftsfotos, wegen denne ich mich vor ein paar Tagen ursprünglich aufgemacht hatte, bloss um meinen Zeit mit Extrem-Bokeh zu verplempern. Hach, ich arbeite einfach zu viel, der Morgen ist wunderbar um zu fotografieren, doch da sitze ich normalerweise immer im Geschäft.
Lightroom ist fantastisch! Die Hälfte der Fotos war ohne Bearbeitung nicht wirklich zeigbar…
EDIT:
auf Siglindes Wunsch füge ich hier unten noch die Originaldateinen vor der Bearbeitung ein
In einem Reiseführer entdeckte ich einen kleingeschriebenen Hinweis in zwei Sätzen zu einem ziemlich unbekannten Strand. War klar, dass wir uns auf die Suche danach machen wollten. Nachdem wir dank GPS das Dorf recht schnell gefunden hatten und wir spontan eingeladen wurden, die neugebauene Villa des Bauern, den wir nach dem Weg gefragt hatten, anzuschauen (!), stellten wir unser Auto auf einem Feld ab und schlugen uns durch die Büsche:
“Da ist ein Weg”, schrien die Jungs und wir machten uns voll des Mutes an den Abstieg zum Strand.
Der Weg wurde immer schmaler und wir mussten aufpassen, nicht an den Ranken der wilden Brombeeren hängen zu bleiben. Die Neugierde stieg und runter gehts sich sehr schnell…
Ha! Der erste Blick zum Meer, da wollen wir runter!
und plötzlich, nachdem wir uns an riesigen, gehörnten Bioziegen vorbeigeschleust hatten, machte der Weg eine scharfe Kurve und es eröffnete sich uns dieser Anblick:
Wir hatten das Paradies auf Erden gefunden! Bei strahlendem Sonnenschein verbrachten wir einen traumhaften Tag ganz alleine an diesem wunderbaren Plätzchen. Die Jungs haben sich zwischen den Felsen in eisigkaltem, aber kristallklarem Wasser mit Taucherbrille und Schnorchel vergnügt, und wir konnten die Ruhe geniessen.
Ok, wir waren nicht GANZ alleine:
Der Aufstieg dauerte “etwas” länger als der Abstieg, war aber jeden Schritt des Weges wert!
In der Region Asturias verbrachten wir den Rest unserer Urlaubstage. Das Wetter war nicht immer top und oftmals beherrschte eine Wolkendecke das Bild. Wir liessen es uns trotzdem nicht nehmen und genossen ein Bad im 17-19°C kalten Atlantik. Das Spiel von Ebbe und Flut ist an der Playa de Aguilar gewaltig. Der Strand verringert sich von 300m Breite innerhalb von 6 Stunden zu 50m, bloss um danach wieder zu wachsen.
Die Flut kommt
Die Wolkendecke reisst auf
Glitzernde Sonnenstrahlen
Früchtchen aus dem Meer (nicht selbstgefangen, bloss selbstgegessen)
Als Vergleich, bei Ebbe kann man unter dem grossen Felsen von Bild 1 durchspazieren, ohne nasse Füsse zu bekommen.
San Esteban de Pravia
Und ich denke, dieses Foto passt wunderbar in Luzia Pimpinellas Fotoprojektthema Lichter der Stadt (auch wenns nicht im November geschossen wurde?)