ab durch die Hecke an den verlassenen Strand La Gueirua

In einem Reiseführer entdeckte ich einen kleingeschriebenen Hinweis in zwei Sätzen zu einem ziemlich unbekannten Strand. War klar, dass wir uns auf die Suche danach machen wollten. Nachdem wir dank GPS das Dorf recht schnell gefunden hatten und wir spontan eingeladen wurden, die neugebauene Villa des Bauern, den wir nach dem Weg gefragt hatten, anzuschauen (!), stellten wir unser Auto auf einem Feld ab und schlugen uns durch die Büsche:

“Da ist ein Weg”, schrien die Jungs und wir machten uns voll des Mutes an den Abstieg zum Strand.

Der Weg wurde immer schmaler und wir mussten aufpassen, nicht an den Ranken der wilden Brombeeren hängen zu bleiben. Die Neugierde stieg und runter gehts sich sehr schnell…

Ha! Der erste Blick zum Meer, da wollen wir runter!

und plötzlich, nachdem wir uns an riesigen, gehörnten Bioziegen vorbeigeschleust hatten, machte der Weg eine scharfe Kurve und es eröffnete sich uns dieser Anblick:

Wir hatten das Paradies auf Erden gefunden! Bei strahlendem Sonnenschein verbrachten wir einen traumhaften Tag ganz alleine an diesem wunderbaren Plätzchen. Die Jungs haben sich zwischen den Felsen in eisigkaltem, aber kristallklarem Wasser mit Taucherbrille und Schnorchel vergnügt, und wir konnten die Ruhe geniessen.

Ok, wir waren nicht GANZ alleine:

Der Aufstieg dauerte “etwas” länger als der Abstieg, war aber jeden Schritt des Weges wert!

Strandtage

In der Region Asturias verbrachten wir den Rest unserer Urlaubstage. Das Wetter war nicht immer top und oftmals beherrschte eine Wolkendecke das Bild. Wir liessen es uns trotzdem nicht nehmen und genossen ein Bad im 17-19°C kalten Atlantik. Das Spiel von Ebbe und Flut ist an der Playa de Aguilar gewaltig. Der Strand  verringert sich von 300m Breite innerhalb von 6 Stunden zu 50m, bloss um danach wieder zu wachsen.

Die Flut kommt

Die Wolkendecke reisst auf

Glitzernde Sonnenstrahlen

Früchtchen aus dem Meer (nicht selbstgefangen, bloss selbstgegessen)

Als Vergleich, bei Ebbe kann man unter dem grossen Felsen von Bild 1 durchspazieren, ohne nasse Füsse zu bekommen.

Flugstunde

Er hält sie…

Er hält sie alle…

Er hält sie wirklich alle…!

ok, erhält sie fast alle…

Auf Wunsch noch die Fotodetails: f/2,8 (hätte ich wohl auch etwas höher wählen können) und ISO 500, damit ermöglichte es mir eine Verschlusszeit von 1/4000 bis 1/5000 zu wählen. Geschossen wurden die Fotos mit meiner EOS 60d und dem 100mm Makro f/2,8 USM.

Und dank Petras Hinweis, reiche ich es noch für Paleicas “Gesetz der Serie Juli” ein

im Abendlicht

Ich war  vorgestern nochmals mit der Kamera unterwegs, da ich unbedingt Kornfelder im Abendlicht fotografieren wollte. Das nächste Mal werde ich wohl etwas früher los müssen, leider hatte ich nur knapp 25 Minuten, bevor die Sonne unterging. Ich hatte nicht mehr an den Hügel gedacht…

Genuss in 3 Akten

Man pflücke selbstvergessen ca. 1,5kg rote Johannisbeeren und erschaudere jedesmal genussvoll, wenn man sich eine der sauersüssen Früchte in den Mund schiebt.

Man koche die Beeren mit wenig Wasser ca. 5 Minuten und zieht sie danach durch ein Tuch, so dass bloss der wunderschöne rote Saft in einem Pfännchen aufgefangen wird. Man gebe Gelierzucker dazu und koche das ganze 4 Minuten sprudelnd, bevor man den noch dünnflüssigen Gelée in heiss ausgespülte Marmeladengläser gibt.

Vorfreude auf den nächsten Morgen, wenn das erste Glas aufgemacht und der Johannisbeergelée einem mit  frischem Brot den(Mon)Tag versüsst.

Alle Fotos sind mit dem 50mm f/1,8 geschossen.