ab durch die Hecke an den verlassenen Strand La Gueirua

In einem Reiseführer entdeckte ich einen kleingeschriebenen Hinweis in zwei Sätzen zu einem ziemlich unbekannten Strand. War klar, dass wir uns auf die Suche danach machen wollten. Nachdem wir dank GPS das Dorf recht schnell gefunden hatten und wir spontan eingeladen wurden, die neugebauene Villa des Bauern, den wir nach dem Weg gefragt hatten, anzuschauen (!), stellten wir unser Auto auf einem Feld ab und schlugen uns durch die Büsche:

“Da ist ein Weg”, schrien die Jungs und wir machten uns voll des Mutes an den Abstieg zum Strand.

Der Weg wurde immer schmaler und wir mussten aufpassen, nicht an den Ranken der wilden Brombeeren hängen zu bleiben. Die Neugierde stieg und runter gehts sich sehr schnell…

Ha! Der erste Blick zum Meer, da wollen wir runter!

und plötzlich, nachdem wir uns an riesigen, gehörnten Bioziegen vorbeigeschleust hatten, machte der Weg eine scharfe Kurve und es eröffnete sich uns dieser Anblick:

Wir hatten das Paradies auf Erden gefunden! Bei strahlendem Sonnenschein verbrachten wir einen traumhaften Tag ganz alleine an diesem wunderbaren Plätzchen. Die Jungs haben sich zwischen den Felsen in eisigkaltem, aber kristallklarem Wasser mit Taucherbrille und Schnorchel vergnügt, und wir konnten die Ruhe geniessen.

Ok, wir waren nicht GANZ alleine:

Der Aufstieg dauerte “etwas” länger als der Abstieg, war aber jeden Schritt des Weges wert!

Strandtage

In der Region Asturias verbrachten wir den Rest unserer Urlaubstage. Das Wetter war nicht immer top und oftmals beherrschte eine Wolkendecke das Bild. Wir liessen es uns trotzdem nicht nehmen und genossen ein Bad im 17-19°C kalten Atlantik. Das Spiel von Ebbe und Flut ist an der Playa de Aguilar gewaltig. Der Strand  verringert sich von 300m Breite innerhalb von 6 Stunden zu 50m, bloss um danach wieder zu wachsen.

Die Flut kommt

Die Wolkendecke reisst auf

Glitzernde Sonnenstrahlen

Früchtchen aus dem Meer (nicht selbstgefangen, bloss selbstgegessen)

Als Vergleich, bei Ebbe kann man unter dem grossen Felsen von Bild 1 durchspazieren, ohne nasse Füsse zu bekommen.

Von Zürich nach Santander

Unseren Urlaub verbrachten wir diesen Sommer in Nordspanien, hauptsächlich in der Region Asturias. Obwohl der Norden von Spanien mit einigen Flughäfen ausgestattet ist, wählten wir die etwas zeitaufwändige, aber klar kostengünstigere Variante mit dem Flug nach Madrid und danach der 500km langen Fahrt nach Norden.

Flughafen Zürich 6 Uhr morgens, warten fürs Boarden

Nach dem Flug nach Madrid und der Übernahme des Mietwagens gings dann los Richtung Norden. In Burgos in der Region Castilla y Léon möchten wir Mittagspause und besichtigten das Zentrum dieses schmucken Städtchens, das mit einer grossen gotische Kathedrale beeindruckt.

Kathedrale mit Hochzeitsgesellschaft

Im kostenfreien Teil der Kathedrale (wer mehr sehen wollte, musste Eintritt bezahlen, das wollten wir dann doch nicht)

 

Gesättig von Eindrücken und den ersten sensationellen Tapas fuhren wir die restlichen 2,5 Stunden bis Santander, der grossen Hafenstadt am Atlantik, wo wir nach einer Dusche und den ersten neugierigen Spaziergängen, unglaublich guten Jamón Iberico und Lómo als Vorspeise genossen.

Weitere Fotos (nicht nur vom Essen :D   ) werden die nächsten Tage folgen.

Kein Reinfall am Rheinfall

Wir haben den gestrigen, freien Tag genutzt, um ein bisschen Touri-Programm zu geniessen.

Oftmals kennt man nämlich das Ausland besser, als das eigene Zuhause und wir hatten festgestellt, dass wir mit unseren Jungs noch gar nie am Rheinfall waren. Der Ausflug hat sich mehr als gelohnt, die Wassermassen sind beeindruckend:

Sonne, rostige Fahrräder und ein Treffen in Frankfurt

Ich besuchte am letzten Wochenende Frankfurt. Nicht zum ersten Mal, aber diesmal mit Kamera. Am Freitag war ich beim Eisernen Steg,

süss, die vielen Schlösser!

Zimmer mit Aussicht

Am Sonntag traf ich mich mit Petra von Motiv-iert zur spontanen Foto-Safari! Das war toll! Nach einer kurzen Übersicht mit technischem Geplänkel gingen wir dann auch gleich los. Zuerst versuchte ich mich an Architektur:

bloss um umgehend zu erkennen, dass ich dafür absolut keinen Blick habe. Ein Griff in meine Fototasche und mein geliebtes 50mm f/1,8 II war draufgeschraubt. So machte mir das Ganze sehr viel mehr Spass!

Im Römer wurden wir weggejagt, da war Messe und bereits der Anblick unserer Kameras, ohne jegliche “Blitz-Anstalten”, trieben dem Messdiener den Blutdruck in die Höhe.  In der Pauluskirche fanden wir dann zwar keine Heiligen, aber dafür interessante Lichtspiele:

Ich versuchte mir tapfer an der richtigen Aussprache von “Ewwel-Wein” und Gegenlicht-Toraufnahmen, was beides nicht wirklich zu meiner Zufriedenheit ausfiel. Irgendwie stand uns der Sinn nach etwas anderem, und wir gingen Richtung Main. Philosophisch quatschend wandelten wir am Ufer entlang, als ich entzückt aufschrie: ein rostiges Fahrrad!!

Die nächsten Minuten herrschte emsiges Treiben rund um unser Objekt, was so manchen freundlichen Frankfurter zu Kommentaren und Erzählungen aus Kindertagen bewegte.

Die zwei Stunden waren soo schnell rum, danke Petra, dass du dir Zeit genommen hast, mit mir um die Häuser zu ziehen und auf ein baldiges Wiedersehen!

 

Petras Bericht findet ihr HIER