rundherum – zuhause

Ich habe mir lange überlegt, wie ich Paleicas Projekt rundherum angehen will. Collagen mag ich nicht und auch die Idee 4 Fotos von einem Standpunkt aus herzustellen begeisterte mich irgendwie nur mässig. Warum also wollte ich hier trotzdem mitmachen? Die Antwort darauf zeigte sich in der Entdeckung der App Dermandar mit der man folgendes erstellen kann: 360° Panoramas! Alles wirkt zwar etwas ziemlich stark verzerrt, aber es ist absolut perfekt für mich und ich werde Paleicas Projekt so umsetzen.

Das Thema im Januar lautete rundherum-zuhause. In meinem Garten verbringe ich viel Zeit, er ist der Ort an dem ich mich sehr wohl fühle und ich kann es kaum erwarten, dass der Frühling wieder ins Land zieht. Das Panorama im Januar ist also eher trostlos, wobei still wahrscheinlich der bessere Ausdruck dafür ist.

Glitterballs-Parade #2

Ich wünsche euch allen einen wundervollen 2. Advent!

Glitterballs

Ich freu mich über weitere TeilnehmerInnen! Hier steht, wie die Glitterballs.Parade läuft und hier sehr ihr die Fotos vom 1. Advent.

Petras Glitterball findet ihr hier.

Czoczo Glitterball findet ihr hier.

 

Kleine Kunstwerke oder die Geschichte der Arachne

Als Tochter des Idmon von Kolophon, der sich als Purpurfärber einen Namen gemacht hatte, war Arachne in der lydischen Stadt Hypaipa eine sehr geschickte Weberin, die weitum gelobt wurde.

Dies ließ sie hochmütig werden und sie begann damit zu prahlen, dass ihr Geschick im Weben noch größer als jenes der Pallas Athene sei. Dies wiederum erzürnte die Göttin, doch wollte sie Arachne noch eine Gelegenheit geben, sich zu mäßigen. Deshalb erschien Athene in der Gestalt einer alten, weisen Frau und warnte Arachne vor ihrer Hybris. Doch Arachne zeigte keine Einsicht und fragte nur herausfordernd, weshalb die Göttin denn nicht selbst komme. „Da ist sie!“ sprach Athene und offenbarte ihre wahre Gestalt. Nun gingen die beiden Frauen ans Werk. Athene wählte als Motiv für ihren Wandteppich eine Szene, die aufzeigt, wie sie im Wettstreit um die Schirmherrschaft Athens gegen Poseidon obsiegte, Arachne dagegen bildete einundzwanzig Szenen, welche die Götter bei ihren Liebeseskapaden zeigen, ab.

Sogar Athene musste eingestehen, dass Arachnes Werk makellos war. Ihr Neid und die Schmähung, von einer Sterblichen so vorgeführt worden zu sein, ließ sie die Fassung verlieren. Sie zerriss Arachnes Wandteppich und schlug mit ihremWebschiffchen auf ihre Konkurrentin ein. Arachne, die nun die Rache der Göttin vollends fürchtete, erhängt sich darauf. Doch Athene ließ sie nicht sterben, sondern löste den Strick um ihren Hals und versprühte das Gift des Eisenhuts worauf sich der Strick in ein Spinnennetz und Arachne in eine Webspinne verwandelte. So waren Arachne und ihre Nachkommen dazu verdammt, bis in alle Ewigkeit zu weben und an Fäden zu hängen.

Quelle wikipedia

Wahrlich kleine Kunstwerke und wenn dann die Sonne ins nasse Netz scheint, ergeben sich wundervolle Farbenspiele. Ich mag bei der Spinne die Bedeutung, dass man sich jederzeit bewusst sein soll, dass man sein Schicksal selbst webt, dass die Gegenwart von heute die Zukunft von morgen sein wird.

Glitterballs-Parade #1

Etwas “unscharf” starte ich heute die Glitterballs-Parade 2011, aber noch hängen bei micht so viele Kugeln, das wird die nächsten Tage und Wochen noch mehr werden.

Wer zeigt mir seine Weihnachtskugeln? Im oberen Link steht nochmals, wie’s geht.

Glitterballs-Parade 2011

Hier kriegst du die Kugel von Petra

und hier die Kugel von Blanca

An der Nebelgrenze

Am Mittwoch hatte ich die Nase voll davon unter einer Nebeldecke, die nur grau und langweilig war, zu sitzen. Kurzerhand habe ich am Nachmittag meine Kamera gepackt und bin, nach einem kurzen Blick auf die Webcam, zum Bachtel, einem 1115m hohen “Berg” gefahren. Ich war nicht die einzige mit der Idee, die Autos wälzten sich langsam die enge Strasse zum Gipfel hoch. In einem kleinen Waldstück liess ich das Auto stehen und machte mich auf die Socken, ich sollte es nicht bereuen:

Sollen sich die anderen um einen Platz auf dem Gipfel streiten, ich war zufrieden mit mir und der Welt…

Extrem-Bokeh ;-)

Ich war gestern morgen unterwegs und hatte mir fest vorgenommen, ein paar Landschaftsfotos zu schiessen. Dennoch schnappte ich mir aber das Canon 50mm 1,8II, man kann ja nie wissen…

Was soll ich sagen, ich habe brav ein paar Landschaften fotografiert, bloss um dann möglichst schnell das 50mm draufzuschrauben und der exzessiven Jagd nach dem perfekten Bokeh zu frönen. Ich will gar nicht wissen, was ich mit dem 1,4 angestellt hätte, aber ich habe vor Freude laut gejuchzt. Vielleicht freut ihr euch auch über die Fotos.