Winter day

Oberhalb Männedorf

Ich gebe das Winter-Bild sehr gerne für Kritik frei, ich finde es nichts besonderes, ein bisschen „hätte man wohl auch mit der Kompaktkamera hingekriegt“ und freue mich über Anregungen und Tipps.

Belichtungszeit 1/20 – Blende f/22 – Brennweite 30mm – ISO 100

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15 Antworten zu “Winter day

  1. Uii…. herrlichstes Winterwetter und so viel Schnee. Bei uns kann man den Winter momentan glatt vergessen – sehr blödes Wetter durch und durch.

    Sandra, warum hast du für die Aufnahme Blende 22 verwendet??

    LG Anne

    • Hallo Anne,

      Ich hatte im Sommer das Glück in Schottland, im herrlichen Glencoe, 3 Stunden Fotosafari buchen zu dürfen. Der Tag war regnerisch und ich somit die einzige Kundin, so kam ich in den Genuss von 3 Privatstunden. Lange Rede kurzer Sinn: der Fotograf meinte damals, er benutze für Landschaftsfotografien immer Blenden um die 20, weil er möglichst „bis nach hinten“ Schärfe im Bild haben wolle. Das habe ich einfach mal so übernommen.
      Ich gebe das Winter-Bild sehr gerne für Kritik frei, ich finde es nichts besonderes, ein bisschen „hätte man wohl auch mit der Kompaktkamera hingekriegt“ und freue mich über Anregungen und Tipps.

      Liebe Grüsse zu dir!
      Sandra

  2. Hallo Sandra
    ich habe auch sofort gedacht, warum vverwendet sie Blende 22? Hast du die neue Kamera verwendet? Ich finde es dennoch ein schönes Winterbild – besonders schön die eingeschneiten Bäume. LG Siglinde

  3. Das Foto schaut richtig gut aus und über die Blende kann man sich natürlich streiten, normalerweise heist es ja „Die Sonne lacht, Blende 8“, aber ich finde es ist toll geworden.

    Lg,
    Rewolve44

  4. Pingback: Grey « geblendet

  5. Hallo Sandra, uiuiui…. ein Fotofachmann hat dir also diesen Tip gegeben… hmm, da kann ich natürlich schwer was gegen sagen.

    Also – ich habe gelernt (aus Zeitungen, Fotoforen usw. usw.), dass es die sogenannte Beugungsunschärfe gibt, d.h. ab einer bestimmten Blende, wird das Bild nicht nur nicht schärfer, sondern im Gegenteil, eher unscharf. Und wie Rewolve44 so schön schreibt.. es gibt auch Sprüche zur Blende. Fakt ist, dass es 1/3 vor dem Bild und 2/3 nach dem Bild – von da weg, wo man den Focus gesetzt hat, das Bild scharf wird. Also Blende 22 ist schon heftig. Warum machst du nicht einfach mal einen Test – eine Landschaftsaufnahme irgendwo mit Blende 22 und z.B. mit Blende 10 oder so. Dann – jedes Objektiv hat eine andere optimale Blende, also, das kann man auch nicht über einen Kamm scheren. Makros reagieren anders, als Weitwinkelobjektive.

    So – das war jetzt MEIN Senf zu dieser Sache.

    LG Anne

    • Huhu Anne,

      Danke für „deinen Senf“ 😀 . Ich bin da keineswegs gurugläubig, habe einfach, da Anfängerin, übernommen, was er mir in Schottland gesagt hat, die Fotos wurden gut. Aber du hast selbstverständlich Recht, ich werde es beim nächsten Mal einfach ausprobieren.
      Ein schönes Wochenende wünsche ich dir!
      Sandra

  6. Anne und Rewolve haben den technischen Kram ja schon abgehandelt. Dem bleibt nichts hinzuzufügen, außer, dass mich diese ganzen technischen Angaben unter dem Bild in der Regel eher stören, aber das ist Geschmackssache.

    Der wichtigste Punkt ist aber hier meiner Meinung nach die Bildgestaltung. Irgendwer hat mal gesagt, ein gutes Bild braucht vier Gründe. Einen Vordergrund, einen Mittelgrund, einen Hintergrund und einen guten Grund. Was ist hier das Motiv? Der Vordergund zeigt Schnee, der leider etwas ausgefressen ist. Als Motiv taugt er nicht. Im Mittelgrund sind die Tannen. Die wären interessant. Leider sind sie viel zu weit weg. Ich bin mir nicht sicher, ob die Dein Anliegen waren. Bilder funktionieren leider oft nur, wenn man dem Betrachter die Botschaft mit dem Holzhammer haut, was sehr schade für manches subtil gestaltete Bild ist.
    Dann hätten wir noch den Hintergrund. Kam es Dir auf die Wolken an? Oder die im Dunst verschwindende Landschaft? Vielleicht würde etwas mehr Kontrast helfen, so geben sie etwas wenig her.
    Kommen wir zum guten Grund: Max Goldt hat mal sinngemäß gesagt,“wenn Du eine Kathedrale fotografierst, achte immer darauf, dass ein kleines Eselchen davor steht.“
    Ist vielleicht etwas einfach ausgedrückt, aber ich bin auch der Meinung, dass ein richtiges Oberknaller-Landschaftsfoto einen Punkt, ein Motiv, braucht, an dem das Auge andocken kann. Nur Landschaft alleine reicht nicht. In diesem Fall könnte der Wald diese Funtion übernehmen, aber dazu müsste er etwas prägnanter sein. Versuch doch mal ein paar Ausschnitte.

    So, nun schreibe ich hier zum ersten mal und hau gleich so rein. Ich mach sowas normalerweise nicht und hoffe, Du nimmst es mir nicht übel. Aber Du hast gefragt, und da Du ja offensichtlich selber Deine Probleme mit dem Bild zu haben scheinst, hoffe ich, Dir damit nicht auf den Schlips zu treten

    Gruß
    Peter

    • Hallo Peter, ich mag deine direkte Art, fühl‘ dich Willkommen!

      Du hast Recht, mein Foto begeistert mich so gar nicht, obwohl die Atmosphäre als ich dort obend stand, wirklich zauberhaft war. Der glitzernde Schnee, die Wolken und die dahinter verschwindende Landschaft, nur die Tannen als realen, fixen Punkt, DAS wollte ich auf Foto bannen. Das es nicht gelungen ist, ist klar sichtbar. Deine Infos bezüglich der 4 Punkte sind da sehr hilfreich, danke schön.

      LG,
      Sandra

  7. Hallo liebe Sandra,
    man kann so ein Foto natürlich mit unterschiedlichen Blenden fotografieren.
    Wenn Du die Bleden 22 wählst dann bekommst Du eine knackschärfe bis ins hintereste Eckchen. Nimmst Du aber eine Blende z.b 5.6 oder noch größer dann hast Du eben nur einen geringen vorderen Teil scharf und alles andere verliert sich in einer schönen Unschärfe, was dem Winterbild einen märchenhaften Touch verleiht.
    Ich mag Fotos mit kleiner und großer Blendenzahl.

    • Im Prinzip hast Du zwar recht, aber jedes Objektiv hat seinen Punkt der bestmöglichen Schärfe und der liegt normalerweise irgendwo in der Mitte. Anne hat das ja schon schön erklärt. Es ist daher eigentlich nicht nötig so weit abzublenden. Das Bild wird dadurch nicht schärfer sondern man bekommt nur mehr Schwierigkeiten mit der langen Belichtungszeit. Ich möchte behaupten, dass das Bild mit einer Blende zwischen 8 und 11 knackscharf von vorne bis hinten geworden wäre. Da im Vordergrund nichts ist, wäre selbst mit Blende 5.6 alles von vorne bis hinten scharf geworden. Lediglich alles was näher als ca. 10m ist, würde unscharf.

  8. Wie pehei schon sagte, geht es hier nicht um die Technik, also schon gar nicht um die Frage, ob Kompaktkamera oder nicht (war da eine leichte Kritik zu lesen?). Es geht um das Motiv, um die Gestaltung und die ist hier einfach ohne Aussage, nur schöne Landschaft. Ich kenn einige, die eine Spiegelreflex benutzen, aber dennoch kein ansprechendes Bild zustande kriegen. Also das ist es nicht unbedingt …

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